High-Tech Gründerfonds (HTGF) & Brose Gruppe investieren in kosteneffizienten 3D-Metalldrucker-Hersteller AIM3D

Die AIM3D GmbH erhält eine Finanzierung in Höhe von 1,4 Millionen Euro. Die Gründer des 3D-Metalldrucker Herstellers AIM3D aus Rostock entwickelten vor vier Jahren ein neues Verfahren zur kosteneffizienten Herstellung von Metallteilen im 3D-Druckverfahren. Erstmals können kosteneffizient Bauteile aus typischen Werkstoffen der automobilen Serienfertigung im 3D-Druck verarbeitet werden. So sind Prototypen schneller herstellbar, was die Entwicklung neuer Produkte deutlich beschleunigt und dabei Kosten reduziert.

Aus dieser Idee ist mit der Gründung der AIM3D GmbH ein Maschinenkonzept gewachsen, das durch ein offenes Materialsystem in der Lage ist, den 3D-Druck Markt zu revolutionieren.

Auf dieser Basis hat die AIM3D GmbH eine Finanzierungsrunde unter Beteiligung des Automobilzulieferers Brose, des High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft MV abgeschlossen.

„Die Alleinstellungsmerkmale der patentierten Technologie bieten klare Vorteile, sowohl für den Metallspritzguss als auch für die Automobilfertigung. Dies wurde durch ein hohes Kundeninteresse und starke Partnerschaften klar. Es freut uns für das Team, dass mit Brose ein sehr starker strategischer Partner für das junge Unternehmen gewonnen wurde.“ fügt Gregor Haidl, Investment Manager beim HTGF hinzu.

Das gemeinsame Ziel ist nun die Industrialisierung des 3D-Drucks über Standard-Spritzgussgranualte, CNC-Technik und Automatisierungsschnittstellen. Mit der Markteinführung der ExAM 255 im Frühjahr 2019 wird der erste Grundstein dafür gelegt.

AIM3D stellt Ihre Anlage vom 13.11. bis zum 16.11. auf der Formnext 2018 in Frankfurt am Main aus.

Über AIM3D
Die AIM3D GmbH ist eine Ausgründung der Universität Rostock, die es sich zum Ziel gesetzt hat die Kosten der additiven Fertigung von Metallteilen deutlich zu senken. Die Gründer der AIM3D GmbH hatten über Ihre Arbeit am Lehrstuhl für Fluidtechnik Kontakt zu vielen unterschiedlichen additiven Fertigungsverfahren sowohl im Kunststoff-, als auch im Metall- und Keramik-Bereich. Dabei erlebten sie häufig, wie der industrielle Einsatz der additiven Fertigung an den hohen Materialkosten und vor allem im Bereich der Fertigung von Metallteilen an den hohen Maschinenkosten scheiterte. Aus diesem Grund wurde die AIM3D GmbH mit dem Ziel gegründet nicht nur einen weiteren 3D-Drucker zu bauen, sondern Materialgrenzen zu überschreiten und den Markt der additiven Fertigung von der Kostenseite her zu revolutionieren. Um dies zu bewerkstelligen hat die AIM3D GmbH einen Multimaterialdrucker entwickelt, der deutlich kostengünstiger ist als bisherige Metalldrucker und darüber hinaus den Kunden eine bisher unerreichte Materialauswahl offeriert. Es ist unser oberstes Ziel unsere Produkte möglichst kunden- und problemnah zu entwickeln. – www.aim3d.de

Über Brose
Brose ist weltweit der viertgrößte Automobilzulieferer in Familienbesitz. Das Unternehmen entwickelt und fertigt sowohl mechatronische Systeme für Fahrzeugtüren und -sitze als auch Elektromotoren und Elektronik, unter anderem für Lenkung, Bremsen, Getriebe und Motorkühlung. Rund 26.000 Mitarbeiter an 62 Standorten in 23 Ländern erwirtschaften einen Umsatz von 6,3 Milliarden Euro. Jeder zweite Neuwagen weltweit ist mit mindestens einem Brose Produkt ausgestattet.

Über den High-Tech Gründerfonds
Der Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) finanziert Technologie-Startups mit Wachstumspotential. Mit einem Volumen von insgesamt 892,5 Mio. Euro verteilt auf drei Fonds (272 Mio. Euro Fonds I, 304 Mio. Euro Fonds II, 316,5 Mio. Euro Fonds III) sowie einem internationalen Partner- Netzwerk hat der HTGF seit 2005 bereits 500 Startups begleitet. Sein Team aus erfahrenen Investment Managern und Startup Experten unterstützt die jungen Unternehmen mit Know-how, Entrepreneurial-Spirit und Leidenschaft. Der Fokus liegt auf High-Tech Gründungen aus den Branchen Software, Medien und Internet sowie Hardware, Automation, Healthcare, Chemie und Life Sciences. Mehr als 1,8 Milliarden Euro Kapital investierten externe Investoren bislang in über 1.300 Folgefinanzierungsrunden in das HTGF-Portfolio. Außerdem hat der Fonds Anteile an mehr als 90 Unternehmen erfolgreich verkauft.

Zu den Investoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW, die Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, Boehringer Ingelheim, B.Braun, Robert Bosch, BÜFA, CEWE, Deutsche Post DHL, Dräger, Drillisch AG, EVONIK, EWE AG, Haniel, Hettich, Knauf, Körber, LANXESS, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, PHOENIX CONTACT, Postbank, QIAGEN, RWE Generation SE, SAP, Schufa, Schwarz Gruppe, STIHL, Thüga, Vector Informatik, WACKER und Wilh. Werhahn KG.

www.htgf.de