AdditiveCARBON – Hybridisierung von 3D-Druck mit Carbonfasern

By on Juni 19, 2017

Die Gestaltungsfreiheit des 3D-Drucks vereint mit der Performance von Carbon: CIKONI zeigt mit einer innovativen Technologie, wie dies leicht und kostengünstig gelingt

Kohlefaser in Vorzugsrichtung und gestalterische Freiheit des 3D-Drucks
Die additive Fertigung erlaubt eine nahezu uneingeschränkte Gestaltungsfreiheit – ein Freiheitsgrad, der gerade im Leichtbau innovative Bauweisen ermöglicht. Die Werkstoffkennwerte kommen allerdings bislang nicht an die hohen Belastbarkeiten von Carbon heran. CFK spielt seine Stärken vor allem dann aus, wenn die Belastung in Vorzugsrichtung entlang der Fasern stattfindet. AdditiveCARBON erlaubt durch einen kombinatorischen und vollautomatisierten Ansatz die Realisierung von Hybridkonstruktionen, in denen die Kohlefaserverstärkung unmittelbar den Lastpfaden folgt und die additiv gefertigte Grundstruktur als druckabsorbierende Stütze dient.Kostenpotenziale durch intelligente Werkstoffpaarung
In der additiven Fertigung gilt dabei bisher, dass größere Bauvolumina höhere Fertigungskosten und zudem lange Herstellungszeiten nach sich ziehen. In der klassischen Compositefertigung wiederum addieren sich Werkzeugkosten, ineffiziente Materialausnutzung und Verschnitt zu hohen Gesamtkosten auf. AdditiveCARBON setzt hier an, um die Einschränkungen beider Technologien durch eine zielgerichtete Hybridisierung gegenseitig aufzuheben: Die Kohlefaserverstärkung reduziert das notwendige Bauvolumen des 3D-Drucks und die additiv gefertigte Grundstruktur macht ein separates Fertigungswerkzeug beim robotergestützten 3D-Wickeln überflüssig. Eine Symbiose, die sich nicht zuletzt auf der Kostenseite deutlich positiv auswirkt.

Anwendungspotentiale im Betriebsmittelbau, der Medizintechnik und der Luftfahrt
Interessant wird das Verfahren vor allem dort, wo sich Leichtbauanforderungen mit hoher Bauteilvarianz paaren. So erlaubt der Einsatz im Maschinenbau höhere Produktivität, in der Medizintechnik individuelle Prothesen und in der Luftfahrt ultraleichte Strukturen. Damit sich das Verfahren auch in kostensensiblen Bereichen durchsetzen kann, haben die CIKONI Ingenieure zudem ein Baukastensystem mit hybridisierten Spritzguss- und Metallbauteilen entwickelt, aus denen sich Strukturen modular konfigurieren lassen. Der ganzheitliche Ansatz konnte bereits zahlreiche Kunden überzeugen, Ihre Sicht auf den Leichtbau neu zu denken.

CIKONI composites innovation

CIKONI ist ein Entwicklungspartner für Leichtbau und ein Spezialist für faserverstärkte Kunststoffe. Das Unternehmen wurde 2015 von ehemaligen Mitarbeitern von Mercedes-Benz, Audi und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart gegründet und bündelt branchen-übergreifende Entwicklungskompetenzen von der Konzeption bis zur Fertigung. Die vom Team gewonnenen Innovationspreise unterstreichen den Anspruch auf Kreativität, Engagement und Expertise bei der Entwicklung von Innovationen, die Begeisterung entfachen.

www.cikoni.com


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